08
Apr
2008

Ab Freitag wird es hier ein wenig ruhiger, denn ich blogge zunächst für 7 Tage nur im Verborgenen: Im Rahmen der Vorlesung Computergrafik kam ich mit meinen Kommilitonen Jonas, Felix, Käse und Johannes auf die - zugegebenermaßen ein wenig verrückte - Idee, einen kleinen Wettbewerb zu veranstalten, wer innerhalb von einer Woche das beste Spiel zu einem bestimmten Thema entwickeln kann.
Ganz in Erinnerung an die gute alte Zeit entschieden wir uns für das gemeinsame Thema Side-Scroller als Hommage an Klassiker wie R-Type, Katakis, Raptor oder Tyrian. Über die Ergebnisse eines jeden Entwicklungstages bloggt jeder von uns, doch damit kein Ideenklau betrieben werden kann, werden die Ergebnisse natürlich erst am Ende des Contests veröffentlicht. Ab dem 18.04. gibt es hier also mit einem Schlag mindestens 7 etwas ausführlichere Artikel zu lesen.
Ich habe mich für die Programmiersprache C# in Verbindung mit XNA entschieden, da es mich seit Erscheinen des kostenlosen Microsoft XNA Game Studio reizt, ein wenig damit herumzuprobieren und auch mal eigenen Programmcode auf der Xbox 360 ausführen zu können. Ich trete damit unter anderem gegen die Kombinationen C++/DirectX, C++/OpenGL und die Irrlicht Engine an, es wird also spannend!
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02
Apr
2008

Seit mehreren Wochen hatte ich nun auf meiner To-Do-Liste den Eintrag, das Windows-System meines Desktop-Rechners neu aufzusetzen. Windows XP sollte als Zweitsystem endgültig verschwinden, nachdem es sowieso seit mehr 8 Monaten nicht mehr gebootet wurde, und Windows Vista den entsprechend frei gewordenen Speicherplatz zusätzlich einnehmen, da 20 GB für eine Vista-Partition einfach viel zu wenig sind und ich bereits seit ewigen Zeiten von Vista täglich mit Hinweisen genervt werde, dass meine Festplatte voll sei. Sinnvollerweise meinen ja auch Microsoft-Anwendungen wie Visual Studio 2005, sich immer komplett auf dem Systemlaufwerk installieren zu müssen, ungeachtet dessen, ob man im Installationsprogramm ein anderes Verzeichnis angegeben hat oder nicht - aber das ist eine andere Geschichte.
Das mit Vista mitgelieferte Partitionsmodul war auf jeden Fall verständlicherweise nicht in der Lage, diesen Vorgang im laufenden Betrieb durchzuführen - Aussteigen aus einem fahrenden Auto ist bekanntermaßen auch nicht sonderlich gesund. Also beschloss ich mich dazu, Vista neu aufzusetzen und im Windows-Setup beide Systempartitionen zu löschen. Dies funktionierte auch wunderbar, doch anstelle den durch das Löschen der zwei Partitionen frei gewordenen Speicherplatz zu einem Ganzen zusammenzufügen, welches ich nur noch formatieren musste, blieben die zwei getrennten Partitionen als freier Speicherbereich übrig und ließen sich mit den Funktionen des Windows-Setups nicht zusammenführen, der entsprechende Button blieb immer ausgegraut.
Die Lösung kommt erfreulicherweise aus dem Open Source Lager in Form der bootbaren LiveCD für den "Gnome Partition Manager", der sogar von USB-Sticks bootbar ist. Das entsprechende Paket für den LiveUSB-Betrieb muss nur auf den USB-Stick kopiert werden und dort übernimmt eine Stapelverarbeitungsdatei die Einrichtung. Danach kann der PC neu gestartet werden und nach kurzer Zeit befindet man sich in einem frisch gebooteten Linux, bei dem nur noch die Sprache und das Tastaturlayout eingestellt werden müssen, bevor einen der X-Window-Manager samt Gnome-Oberfläche und dem "Gnome Partition Manager" begrüßt. Das Programm konnte mein Problem absolut zuverlässig lösen und hat mir den Kauf einer entsprechenden Software erspart, daher meine Empfehlung.
Die Windows-Installation läuft bereits wieder und ich kann meinem Desktop-PC gerade bei der Installation von 50 Updates zuschauen.
Download:
GParted - Gnome Partition Manager LiveCD
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