Erfahrungen mit Videoload: Einmal und nicht wieder

In den letzten Monaten macht der Video-On-Demand Dienst von T-Online, Videoload, vermehrt durch die lustige Werbung mit Bastian Pastewka auf sich aufmerksam. Und da die Zeitschrift NEON gegenwärtig Gutscheincodes für einen kostenlosen Ausleihvorgang unters Volk wirft, probierte ich Videoload einfach mal aus, auch wenn ich von DRM eigentlich nicht viel halte.

Mit der Registrierung als Videoload-Benutzer, der Installation des Videoload Managers und dem Update des Windows Media Player über eine ActiveX-Komponente, für deren Installation man zwangsweise den Internet Explorer bemühen musste (ich bin überzeugter Firefox-User), vergingen erstmal rund 15 Minuten, bis ich den eigentlichen Ausleihvorgang starten konnte. Dann den Gutscheincode für das MicroPayment eingegeben, den Vorgang fortgesetzt, die Transaktion bestätigt - und prompt landete ich auf einer Zwischenseite von T-Online, mit der Bitte, mich doch als T-Online-Kunde zu verifizieren. Wie bitte?

Verwundert über diese Aufforderung, da ich kein T-Online-Kunde bin und auch extra den entsprechenden Zugang für Nicht-Magenta-Konzern-Kunden bei der Anmeldung bei Videoload gewählt hatte, betätigte ich also den Zurück-Button. Mein Fehler - es folgte die nächste Fehlermeldung, diesmal jedoch mit dem Hinweis, dass mein Guthaben bereits von einer vorherigen Transaktion verbraucht worden sei. Gut, dachte ich mir, dann ist der Leihvorgang anscheinend doch durchgekommen und ich hole mir das Wunschvideo einfach über den Link 'Ausgeliehene Videos' im Kundenmenü ab - doch: da stand nichts. Von 'fail safe' keine Spur.

Hätte ich also ohne den Gutscheincode ein Video bei Videoload ausleihen wollen, so hätte ich in diesem Moment 4 Euro weggeworfen. Nirgendwo auf der Webseite ist ein Hinweis zu finden, dass Videoload nur für T-Online-Kunden ist. Ebenso verzweifelt suchte ich eine kostenlose Support-Hotline, denn immerhin hatte ich gerade - zumindest theoretisch - Geld bezahlt ohne auch nur die Spur einer Leistung dafür zu erhalten! Und dies auch noch zu einem Wucherpreis: Die nächste Videothek ist in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen, kostet mich mit 2 Euro nur die Hälfte (!) des Preises bei Videoload UND ich kann frei zwischen deutscher und englischer Tonspur sowie DVD-Extras wählen.

Nach dieser Erfahrung steht für mich fest: Ich leihe weiterhin bei der Videothek meines Vertrauens, Videoload ist sprichwörtlich für die Tonne.


XAMPP vom USB-Stick starten und auf mehreren PCs verwenden

Wer ein- und dieselbe XAMPP-Installation mit allen dazugehörigen Projektdaten und MySQL-Datenbanken unter Windows auf mehreren Rechnern verwenden möchte, der steht vor einem Problem: Die Konfigurationsdateien von Apache, MySQL und PHP sind Laufwerksgebunden und da externe Festplatten und USB-Sticks je nach freiem Laufwerksbuchstaben auf dem jeweiligen Rechner eine andere Kennung zugewiesen bekommen, ist es mit einem einfachen Kopieren des XAMPP-Verzeichnisses auf den Datenträger leider nicht getan.

Die Lösung für dieses Problem kommt aus Vietnam: Ly Anh Tuan hat mit AMPstart eine portable Version von XAMPP geschaffen: Die AMPstart.exe muss lediglich in das XAMPP-Verzeichnis kopiert und dort fortan anstelle der xampp_start.exe bzw. xampp_control.exe ausgeführt werden.

Eine wunderbar einfache Lösung die zudem viele zusätzliche Optionen bietet - wie z.B. die Möglichkeit, seine Projekte von CD/DVD laufen zu lassen.

Link:
AMPstart - A Portable Web Server (auf Englisch/Vietnamesisch)


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