Firefox-Anzeige in der FAZ

Am Donnerstag stand in der FAZ eine ganzseitige Anzeige für den derzeit mit abstand besten Browser, das Open-Source Produkt Mozilla Firefox. Die Aktion war insofern etwas besonderes, als daß sie sich vollständig durch Spenden begeisterter Anwender finanzierte. Die Anzeige enthielt als Bonus alle Namen ihrer Spender.

Das Anzeigenmotiv war vorher noch nicht bekannt und wurde, nachdem sich genügend Spender gefunden hatten, von der namhaften Werbeagentur Dorte aus Stuttgart unentgeltlich gestaltet. Das klingt doch nach einer rundum gelungenen Aktion?

Nun, zunächst habe ich mich auch darüber geärgert, daß ich nicht gespendet und so die Chance verpasst hatte, meinen Namen in der FAZ zu lesen. Als ich dann jedoch das Anzeigenmotiv erblickte, löste sich dieser ärger schlagartig in Luft auf.

Namhafte Agentur hin oder her, die Anzeige ist meiner Meinung nach, und auch der vieler User von Mediengestalter.info, völlig daneben. Sicher, es ist keine einfache Aufgabe derartig viel Text auf einer einzigen Seite unterzubringen, aber allein schon in Hinsicht auf die typografischen Aspekte wäre da mehr drin gewesen.

Schade. Bleibt abzuwarten, wie die Anzeigenaktion für Firefox in der New York Times, die für die Deutsche Aktion als Vorbild hergehalten hat, zu Ende geht.

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Meldung auf Heise.de
Aktion: Firefox kommt!
Die Anzeige (als PDF, ca. 130 KB)
Agentur Dorten, Stuttgart




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